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Norm - Normalität
Dipl.oec.troph. Gabriele Baier-Jagodzinski, Pirmasenz

Das Wort „normal“, bzw. seine Zusammensetzungen und Ableitungen gehört – wie „schlecht“, „gut“, „schön“, usw.. - zu den meist benutzten Adjektiven der deutschen Sprache. Was aber ist normal, bzw. was ist Normalität?

In quantitativer Hinsicht ist Normalität definierbar als Verteilung von Typen, bzw. „typischen“ Merkmalen, die im Mittelbereich der Gauß’schen Kurve liegen (= statistische Normalität). Zu dieser Betrachtungsweise gehören z. B. die Verteilung der Intelligenzquotienten, aber auch die Beurteilung der Überlebenswahrscheinlichkeit intensiv-medizinisch betreuter Patienten.

Bis etwa um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert bezeichnete man mit „Normalität“ den wünschenswerten (also fiktiven) Zustand der Vollkommenheit und Ausgeglichenheit, sozusagen als Appellationsfunktion an die individuelle Tugend. Die ideale Normalität entspricht also der „richtigen Mitte“ (Mesotes) zwischen Zuwenig und Zuviel.

In der Völkerkunde und Kulturanthropologie spricht man von soziokultureller Normalität, wenn man die Angepaßtheit des Individuums an soziale Forderungen meint. Sie ist jedoch stark abhängig von der Bedeutung des Individuums in der betreffenden Gemeinschaft und somit von Kultur zu Kultur verschieden, sodaß sie nicht als allgemein verbindlich angesehen werden kann.

Betrachtet man Normalität weder unter dem Gesichtspunkt der Relation von Allgemeinheit, bzw. Gemeinschaft einerseits und dem Individuum, bzw. einzelnen andererseits, noch im Sinne absoluter Wertlehren, läßt sich Normalität auch als die jeweilige Konstitution von einzelnen verstehen, soweit sie deren Leistungen gemäß ist. Hier handelt es sich um die funktionale Normalität, die, zusammen mit der statistischen Normalität, für die Praxis relevant ist.

 

 

 



Dipl. oec. troph. Gabriele Baier-Jagodzinski
Dipl. oec. troph.
Gabriele Baier-Jagodzinski

 

Rückblick:
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